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05.01.2026Elke Jauk-Offner

Das letzte Kind trägt Fell

Studien zeigen, dass Haustiere den Stresspegel senken und bei psychischen Belastungen helfen können. Wer sein Zuhause mit einer Fellnase, einem Samtpfötchen, einem Langohr oder einem Piepmatz teilt, würde diesen Satz wohl sofort unterschreiben: Ein Leben ohne Haustier ist möglich, aber sinnlos. Hunde und Katzen, Kaninchen und Kanarienvögel sind geliebte Familienmitglieder, treue Begleiter und wertvolle Tröster in vielen Lebenslagen. Studien zeigen sogar, dass sie den Stresspegel senken und bei psychischen Belastungen helfen können. Ein Haustier bereichert das Leben in vielerlei Hinsicht.
Entsprechend entscheiden sich auch viele Menschen dafür. Hinter jeder dritten Haustüre in Deutschland lebt ein Haustier. Über 31 Millionen Hunde, Katzen, Mäuse, Vögel sind Freunde und Spielgefährten. In Österreich lebt in rund 1,8 Millionen Haushalten zumindest ein Mitbewohner – insgesamt sind es etwa zwei Millionen Katzen und 837,000 Hunde. Gerade für Kinder kann ein Tier ein Freund fürs Leben sein. Die tägliche Versorgung stärkt auch das Verantwortungsbewusstsein. Doch bevor man sich für ein Haustier entscheidet, sollte man sich gründlich überlegen, ob man den damit verbundenen Verpflichtungen dauerhaft gerecht werden kann. Man braucht den Platz, die Zeit und die Ausdauer, um dem Vier- oder Zweibeiner wirklich gerecht zu werden. Pflege und Aufmerksamkeit stehen täglich, über Jahre hinweg auf dem Programm. Viele Arten brauchen auch Artgenossen, um sich wohlzufühlen. Wer Zweifel hat oder in einer unsicheren Lebensphase steckt, sollte lieber noch warten – im Sinne des Tieres und der eigenen Lebensqualität. Es gibt eine Reihe von wichtigen Überlegungen, die bei der Entscheidung helfen können, damit das neue Familienmitglied zur Bereicherung und nicht zur Last wird. Das Haustier muss zu den Lebensumständen und zur Familie passen. Lebensstil, Tagesrhythmus und die Wohnsituation spielen eine große Rolle. Futter, Tierarztbesuche, Zubehör und gegebenenfalls auch Versicherungen können je nach Tierart erhebliche Kosten verursachen. Mit Tierhaaren steigt der Reinigungsaufwand daheim. Haustiere können spontane Reisen oder längere Abwesenheiten erschweren. Für diese Zeiten muss eine verlässliche Betreuung organisiert werden. Umzug, Familienzuwachs oder Jobwechsel – viele Lebenssituationen können sich ändern und sollten bei der Entscheidung mitgedacht werden.

Welches Tier passt überhaupt zu uns?


Hund – Ein Hund passt gut zu aktiven Familien, die viel Zeit und Lust auf Bewegung und eine starke Bindung haben. Hunde erfordern Erziehungsarbeit, sie brauchen regelmäßige Auslastung, Zuwendung und einen festen Platz im Alltag. Sie sind treue Begleiter, aber auch zeitintensiv. Idealere Weise gibt es einen Garten oder die Nähe zur Natur.


Katze – Katzen sind unabhängiger als Hunde, aber dennoch äußerst verschmust und anhänglich. Sie eignen sich für all jene, die eine autonome tierische Gesellschaft mögen. Besonders Wohnungskatzen brauchen aber viel Aufmerksamkeit und Abwechslung.


Kaninchen, Meerschweinchen und Co. – Kleintiere sind ideal für Menschen mit weniger Platz. Sie brauchen einen sicheren, sauberen Lebensraum, tägliche Pflege und soziale Kontakte – auch zu Artgenossen, denn sie sind selten Einzelgänger. Der Aufwand in der Pflege wird allerdings oft unterschätzt. Viele denken gerne (mit) Kindern an Hamster, allerdings gilt es zu bedenken, dass diese vor allem nachts aktiv sind.


Vögel – Wer Freude am Beobachten hat, findet in Wellensittichen oder Kanarienvögeln die passenden Gefährten. Sie brauchen Platz zum Fliegen, Abwechslung und eine saubere Umgebung – und ebenfalls häufig Artgenossen, da viele Vogelarten sehr gesellig sind.


Fische – Fische sind faszinierend anzuschauen und wirken beruhigend, allerdings auch eher für jene, die weniger direkte Interaktion suchen. Ein Aquarium erfordert technisches Verständnis und regelmäßige Pflege. Als Haustier sind Fische pflegeleicht, aber dennoch nicht anspruchslos.


Reptilien – Geckos, Bartagamen oder Schlangen haben als Exoten eine spezielle Stellung. Sie sind auf jeden Fall keine Kuscheltiere. Sie passen zu Menschen mit Interesse für Terrarien, die sich gut über deren Haltungsbedingungen informieren und bereit sind, ein Terrarium artgerecht auszurichten und zu pflegen. Bei Licht, Temperatur und Futter bestehen besondere Bedürfnisse.


10 Fragen zum Haustierkauf:


Wie viel Zeit nimmt das Tier in Anspruch? Die Faustregel lautet: Je größer das Tier, desto mehr Zeit sollte man für seine Pflege einplanen. Kleintiere wie Meerschweinchen und Hamster erfordern etwa eine halbe Stunde täglich. Katzen, Hunde und vor allem Pferde nehmen weitaus mehr Zeit in Anspruch. Kann man diesen Anforderungen neben Job, Hobbys und sozialen Verpflichtungen gerecht werden? Und vor allem: Ist man bereit, den Aufwand in Kauf zu nehmen?


Welche Kosten sind für das Haustier und seine Versorgung einzuplanen? Dabei geht es um Faktoren wie Grundausstattung, Futter, Einstreu, Impfungen, Entwurmung, Tierarztbesuche, Versicherungen, spezielle und eventuell Kastration oder Hundeschule. Größere Tiere verursachen in der Regel höhere Kosten. Für eine Katze fallen monatlich 65+ Euro an, für ein Pferd mehrere hundert Euro. Kommen Erkrankungen oder Beschwerden dazu, können die Kosten rapide ansteigen.


Was, wenn ein Tier krank wird? Ist man gewillt und in der Lage, sich um ein krankes Haustier und entsprechende Tierarztbesuche, Medikamente und Operationen zu kümmern? Tipp: Auf eine gute Kranken- bzw. OP-Versicherung achten.


Wie viel Platz und Auslauf benötigt das Haustier? Und passen die Wohnverhältnisse zu diesen Ansprüchen?


Welche Umgebung braucht das Tier, um sich wohlzufühlen? Freigänger­katzen und Hunde, die viel Auslauf benötigen, haben es in der Großstadt schwer. Leben Sie dagegen in der Nähe eines Erholungsgebiets oder im ländlichen Raum, sind die Voraussetzungen besser.


Passt ein Haustier zum Lebensstil? Wer passt auf das Tier auf, wenn die Familie verreist oder Erwachsene bei der Arbeit beziehungsweise Kinder in der Schule sind? Ist die ganze Familie mit dem Haustier einverstanden? Kann ein Hund eventuell mit ins Büro genommen werden? Gibt es Hobbys, die sich mit der Haltung eines Haustieres nur schwer vereinbaren lassen?


Erlaubt ein etwaiger Vermieter Haustiere? Akzeptieren die Nachbarn einen Vierbeiner? Fragen rund ums Mietrecht für Haustierhalter sollten vorab geklärt werden.


Gibt es gesundheitliche Risiken oder Probleme, die gegen ein Haustier sprechen? Zu bedenken sind beispielsweise Allergien oder hygienische Fragestellungen, besonders in der Schwangerschaft oder mit einem Neugeborenen.


Welche Lebenserwartung hat das Tier? Ist man bereit, sich für die gesamte Lebensdauer des Tieres zu verpflichten?


Warum nicht ein Tier aus dem Tierschutz adoptieren? Züchter, Zoogeschäfte und Onlinehändler bieten massenhaft Tiere aller Rassen. Mit jedem Kauf unterstützt man den überlasteten Markt, während sich unzählige Tiere in Tierschutzeinrichtungen nach einer Familie sehnen. Gerade diese Tiere sind oft die wunderbarsten Gefährten.


Quelle: Österreichischer Tierschutzverein

Elke Jauk-Offner
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