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19.01.2026Elke Jauk-Offner

Wo Kleines Großes bewirkt

Das Alpenrose – Familux Resort erfindet sich in regelmäßigen Abständen neu. Nach dem großen Makeover mit Investitionen in Millionenhöhe zeigt sich das Stammhaus der Familie Mayer in Lermoos einmal mehr als Ort, an dem Innovation und Wohlgefühl Hand in Hand gehen. Dass neuerdings direkt an die 90 Grad heiße Gletschersauna der eiskalte Snow Room mit Schnee zum Anfassen angrenzt, ist, wie die neue Baby Bar, die Eltern an der Bar zum entspannten Beobachten ihrer Lieblinge einlädt, ein Beispiel dafür. Nicht allein auf das umfassende Angebot für Familien und das gleichermaßen edle wie cosy Ambiente wird großes Augenmerk gelegt, „es kommt auch auf jedes Wort, auf jede Geste an, die ein Erlebnis einzigartig macht“, unterstreicht General Manager Martin Kalina sein Credo. Vieles passiere nonverbal, Blicke und Körperhaltung sind ein Teil davon. „Da kann ein kräftiger Händedruck oder ein Lächeln den Unterschied machen – das ist eine universelle Sprache. Das mag vielleicht banal klingen, aber wenn genau solche Details über längere Zeit fehlen, spürt man das sofort.“ Von der Begrüßung der Gäste an ist es das erklärte Ziel im Haus, positiv zu überraschen und Erwartungen zu übertreffen, „es ist einfach entscheidend, wie viel Aufmerksamkeit man auch auf die kleinen Dinge legt.“


NEUE WELT – Eine TV-Sendung über eine Hotelfachschule in Luzern war tatsächlich die Initialzündung für ihn, den Weg in die Hotellerie einzuschlagen. „Der Einstieg war dann durchaus intensiv“, schmunzelt er angesichts der neuen und noch unbekannten Welt, die sich mit der Ausbildung auftat und eine Bandbreite an Erfahrungen eröffnete. Später, auf beruflichen Stationen in St. Moritz, lernte er von den Besten der Branche: „Man kommt wie im Sport in ein Team und wird Teil von etwas Größerem“, sagt Kalina, „der unbändige Wille, für die Gäste stets aufs Neue die Extrameile zu gehen, hat mich dort sehr beeindruckt und nachhaltig geprägt. Erfolg hat man nur gemeinsam – und es kommt immer auf die Details an, auch auf die kleinsten.“ Ins Tiroler Außerfern kam der Schweizer, der aus der Bodenseeregion stammt, übrigens direkt von einem Resort auf den Malediven. „Unter den Mitarbeitenden waren nur drei Europäer, einer davon war ich.“ Die Offenheit für andere Länder und Kulturen, die vielen zwischenmenschlichen Begegnungen, sieht er als absolut essenziell in seinem Job an – in mehrerlei Hinsicht. „Es ist wichtig, als Führungskraft selbst einmal Ausländer zu sein, neu anzufangen – in einer Kultur, die man nicht kennt, in einer Sprache, die man nicht spricht. Das verändert den Blick auf vieles.“ Standards, Abläufe und Prozesse können im Business global durchaus ähnlich sein, „das Handwerk bleibt dasselbe, dennoch werden sie jeweils anders interpretiert und zelebriert“.

IN BESTFORMFührung bedeutet für ihn zudem, achtsam zu sein. „Wertschätzung ist ein Grundstein. Es braucht aber auch Klarheit – Erwartungen müssen formuliert werden. Es gilt zu wissen, wohin man will, und seinem Team zu erklären, was es dafür braucht, um etwas gemeinsam zu erreichen.“ Seine Rolle sieht er dabei durchaus pragmatisch: „Mein Job ist es, die großen Steine aus dem Weg zu räumen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Bestes geben können.“ Gemeinsame Werte, Regeln und Uniformen schaffen Orientierung, gleichzeitig will jede Persönlichkeit wahrgenommen und respektiert werden. „Sich Zeit für den Einzelnen und die Einzelne zu nehmen und zuzuhören, das ist heute essenzieller denn je.“Auch in der Rolle des Gastgebers haben gerade nationale wie internationale Erfahrungen wertvolle Impulse gegeben: „Wir dürfen ja Gäste aus unterschiedlichen Regionen und Ländern empfangen, da ist es hilfreich, selbst viele andere Orte kennengelernt zu haben.“ Bleibende Erinnerungen hatte der passionierte Globetrotter zudem einst auf seiner Weltreise gesammelt, die ihn durch Australien, Neuseeland und Südostasien geführt hat: „Das Beste, was man machen kann, ist, die Welt zu entdecken.“ Reiseerfahrungen wurden und werden dabei nicht nur beruflich gesammelt, sondern auch privat gerne in Form von Erinnerungsbildern verewigt.


AUF AUGENHÖHE – Nun in einem Familienresort zu arbeiten, lässt Kalina abermals neue Perspektiven gewinnen: „Kinder sehen die Welt buchstäblich auf einer anderen Höhe. Und sie nehmen vieles anders wahr.“ Das will im Hotelalltag freilich berücksichtigt werden und schließt beispielsweise die Fallhöhe von Stufen genauso mit ein wie das kulinarische Angebot, das in Haptik und Farbe besonderen Kriterien genügen muss. Wichtig ist es ihm, mit Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren, um Vertrauen aufzubauen. Denn das schafft erst die solide Grundlage dafür, dass sie Neues entdecken und ausprobieren wollen und können und so Erlebnisse möglich werden, die im Gedächtnis bleiben. Gerade bei den kleinsten Gästen stellt sich Kalina immer wieder die Frage: ,, Wie kann man so jungen Menschen maximale Selbstständigkeit ermöglichen, ohne sie zu überfordern? Und wie schafft man es am besten, dass sie abends müde, aber glücklich ins Bett fallen?” Luxus wird heute ohnehin vielfach anders als in der Vergangenheit gedacht und definiert, konstatiert der General Manager: ,,Früher ging es oft um Opuletz, heute steht vor allem der Wunsch nach Entschleunigung und Zeit füreinander im Mittelpunkt.” Damit einher gehen fundierter Überlegungen, wie die Architektur, die Servicekultur oder das kulinarische Angebotgenau diesen erhofften Ausgeleich fördern können. In diesem Sinne ist Stillstand im Denken und Tun für Hoteliers nie eine Option, ,,wir verändern uns, die Branche verändert sich, unsere Gäste verändern sich”.


 


 

DEFINITION VON LUXUSWas für ihn ganz persönlich Luxus bedeutet? „Für mich liegt er darin, den Fokus wieder einmal ganz anders hinzulegen – etwa ein bisschen Zeit für sich zu haben, langsam zu gehen, mit dem Motorrad zu fahren, etwas Neues zu lernen, ein gutes Gespräch zu führen, einfach da zu sein.“ Inspiration findet nicht zuletzt im Austausch mit anderen seine Grundlage. „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, aber wir können intensiv darüber nachdenken, wie wir gute Ideen auch für unsere Gäste und unser Haus übersetzen können.“ Apropos Gast: Wie ist Martin Kalina denn selbst als einer? Die Antworten schüttelt er schmunzelnd aus dem Ärmel: „Ein Service, der von Herzen kommt. Menschen, die aufmerksam sind, ohne aufdringlich zu sein, die Privatsphäre respektieren und trotzdem spüren lassen, dass man willkommen ist.“ Beruflich fließt all das in seine Arbeit als Gastgeber im Alpenrose – Familux Resort ein. Mit Ruhe, Leidenschaft und einer Liebe zum Detail entstehen hier jene ehrlichen Momente, die einen Aufenthalt unvergesslich machen.

Elke Jauk-Offner
Angebot Herbstidylle – Familie, Natur und Wellness 5 bis 7 Nächte 27.09.2026 - 28.11.2026

Herbstidylle – Familie, Natur und Wellness

  • Welcome Drink
  • 5-7 Nächte in der Familiensuite Eurer Wahl
  • Altersgerechte Kinderbetreuung mit abwechslungsreichem Kinderprogramm
  • Champagner Genuss-Apéritif an der Hotelbar
Preis ab € 3.309,-

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