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22.09.2022elke Jauk-Offner

Auf der Spur

Die Venediger holten einst häufig Gold aus dem Retterschwanger Tal bei Hindelang. Weil sie nicht gern von Menschen gestört werden wollten, bewachte ein Drachen den Eingang. Dafür hatten die Venediger ihm einen Teil des Goldes versprochen. Sie glaubten jedoch, man könne ihn betrügen und so gaben sie dem Drachen nur ein goldfunkelndes, minderwertiges Metall. Als dieser den Betrug merkte, verlangte er fortan von den Menschen Zoll, ehe er sie durchließ. Mit den ungestörten Arbeiten der Venediger  war es vorbei. Sie wanderten aus. Nachsatz: Man sagt, mit den Allgäuern habe sich der Drache hernach viel besser verstanden … 


Dass auch Kinder mit Drachen bestens klarkommen, dafür kann man auf dem Drachenspielplatz südlich von Bad Oberdorf  die Probe aufs Exempel machen. Rund um Bad Hindelang gibt es freilich noch viel mehr zu entdecken – vom Baden im Bach über das Wandern entlang von Schluchten bis hin zur anspruchsvollen Wanderung auf die Gipfel der bis zu 2.600 Meter hohen Bergwelten. Iselerbahn und Wiedhagbahn in Oberjoch und Hornbahn in Hindelang unterstützen beim Gipfelsturm. Mit Schönheiten wurde das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen üppig ausgestattet. 

GEHEIMNISVOLL


Die Natur ist wie so oft der beste Abenteuerspielplatz. Erlebbar ist das zum Beispiel auf dem geheimnisvollen Schmugglersteig. Der Wanderweg verläuft vom Iseler in Bayern bis zum Wannenjoch in Tirol. Aufgrund seiner Grenznähe war er einst ein beliebter Schmugglerpfad. Ob man beim Wandern lieber die Rolle des Schmugglers oder jene des Grenzwächters übernimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Utensilien gibt es an den Talstationen der Bergbahnen am Iseler oder am Wannenjoch in Tirol – inklusive Einführung in die Rolle. „Wer das Schmugglergut über die Grenze bringt und alle vier Schmugglerstationen absolviert oder die Schmuggler ausfindig macht und sie überführt, bekommt den Schmugglerpass“, erzählt Max Hillmeier, Tourismusdirektor von Bad Hindelang.


300 Kilometer präparierte Wanderwege gibt es – und zwar in drei Höhenlagen: schöne Spaziergänge im Tal, traumhafte Aussichten in mittlerer Lage und hochalpine Touren in den Allgäuer Hochalpen. Familienfreundliche Routen gibt es viele, nicht zuletzt auf einer Reihe von Themenwegen wie dem Musikwanderweg, bei dem zahlreiche musikalische Aktions-Stationen warten, oder Georgʼs Naturwelt Erlebnispfad. Dort ist die Gems (Allgäuer Dialekt für Gämse) Georg verschwunden. Bei 16 Stationen gilt es 14 Buchstaben zu sammeln, um Georgs Versteck zu erfahren. Währenddessen kann man sich beim Klettern auf dem Niedrigseilparcours mit Seraphin Steinbock messen, wie Adi Adler mit scharfen Augen Tiere im Wald finden oder eine Runde auf dem Mini-Blumen-Karussell mit der Alpenrose drehen.

ALLERGIKERFREUNDLICH


Eine schöne und kurvenreiche Pass-Straße führt von Bad Hindelang auf ein sonniges Hochplateau in 1.136 Meter Höhe. Dort liegt Oberjoch. Deutschlands höchstgelegenes Bergdorf glänzt nicht nur im Winter mit Vorzügen. „Einmal tief durchatmen“ darf man hier ruhig wörtlich nehmen. Im Hochtal in Oberjoch und Unterjoch ist die Luft extrem pollenarm und arm an Hausstaubmilben. Bad Hindelang ist ein „für Allergiker qualitätsgeprüfter Kurort“ und zeichnet sich durch das besondere Heilklima aus. Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, kommt ebenso auf seine Kosten. Auf den Bergen wie im Tal warten viele Routen, flachere Wege mit urigen Einkehrmöglichkeiten eignen sich auch für die Kleinsten. Für eine kleine Abkühlung empfiehlt sich das Naturbad in Bad Hindelang oder die Kneippanlage Hirschbachwäldchen. Hier startet der beliebte Barfußpfad, der das Wäldchen mit dem Schanzpark bei Bad Oberdorf verbindet. Ein regelrechtes Bilderbuchidyll ist das Hochmoor Oberjoch. „Die Badestelle ist kein gewöhnliches Freibad. Zu den Besonderheiten gehören neben seinem ,naturbelassenen’ und gesundheitsfördernden Moorwasserbecken auch ein Kinderbecken, ein mit Moorwasser befülltes Holz-Tretbecken, Ruhebänke und eine große Liegewiese inmitten der unberührten Natur“, erzählt Hillmeier. 


MYSTISCHE VERGANGENHEIT


Ein bisschen aus der Zeit gefallen sind die mystischen Hammerschmieden aus dem 15. Jahrhundert in Bad Oberdorf. Drei sind heute noch in Betrieb. Im Inneren hat sich nicht so viel verändert: rußverschmierte Steine, dunkle Holzbalken und ein imposanter Schmiedehammer. Waffen werden heute nur mehr zu Zierzwecken gefertigt, die Produktpalette umfasst Schaufeln, forstwirtschaftliches Werkzeug und schmiedeeiserne Bratpfannen, ein spezielles Mitbringsel für daheim.

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